Sonntag, 22. April 2018

Auf Schlössertour gewesen und Gewinner ermittelt



Da war er wieder,  der Drang eine neue Burg oder ein neues Schloss zu erobern.
Typisch Schütze überfällt mich oft die Sehnsucht nach Neuem.

Daher beschloss ich letztes Wochenende ganz spontan Schloß Langenburg zu besichtigen.
Dieses hübsche Schloss liegt eine knappe Autostunde von uns entfernt. Eingebettet in malerischer Landschaft hoch über dem Jagsttal ist es schon aus der Entfernung zu erkennen.

Seit dem Jahr 1235 ist Schloss Langenburg die Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg.






Während einer knapp einstündigen Führung erfuhren wir viel Interessantes. 
Das Haus Hohenlohe-Langenburg ist bis heute mit dem europäischen Hochadel und besonders mit dem britischen Königshaus verwandtschaftlich verbunden.

In Anbetracht der Sicherheitsvorkehrungen wird das kleine Städtchen Langenburg ins Schwitzen kommen, wenn sich da Verwandtschaft ankündigt.

Im Jahr 1963 fiel das Schloss einem verheerenden Brand zum Opfer.
Mühevoll und mit viel Liebe wurde dieses wieder aufgebaut.
Fürst Philipp und seine Frau Saskia bewohnen noch heute mit ihren beiden Kindern in bester Familientradition das Schloss Langenburg.
















Noch ein kleiner Spaziergang um die Schlossanlage herum...




























Neben dem Schloss befindet sich das Deutsche Automuseum.






In den schön restaurierten und lichtdurchfluteten Hallen der historischen Benzfabrik werden Exponate der mobilen Vergangenheit in offener und großzügiger Atmosphäre präsentiert.





















Das war mein persönlicher Favorit. Mit dem wäre ich zu gerne mal eine Runde durch die liebliche Landschaft gefahren.

Bei einer Tasse Cappuccino im Rosencafe genoss ich noch ein wenig die Sonne und hing den Eindrücken hinterher.

Das Leben kann so schön und das Wetter könnte gerade nicht besser sein.
Nutzt es und macht´s euch fein!


Liebe Grüße von Heike


PS: Die Eintrittskarten für die Nadelwelt haben Kathrin Gröning, Kerstin Rössler und Karina Jobst gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch und viel Freude auf der Messe!
Bitte sendet mir eure Adressen an mwht@web.de !









Freitag, 13. April 2018

Einen Wunsch erfüllt...




Eine liebe Bloggerfreundin äußerte kürzlich den Wunsch nach solch einem trendigen Beutel.






Das war meine Gelegenheit, mich bei ihr für das Überraschungspaket zu bedanken, welches ich gefüllt mit hübschen Dekoartikeln vor Ostern erhielt.

CHRISTIANE ist nämlich eine sehr talentierte Töpferin und stellt in ihrer Werkstatt ganz bezaubernde Dekogegenstände her, welche sie ca. dreimal im Jahr auf Hobbykunstmärkten verkauft.

Also machte ich mich auf die Suche nach dem Stoff, leider zunächst erfolglos.
`Ausverkauft´ hieß es und auf der Messe in Stuttgart war er auch nicht erhältlich.

Grübel, grübel... glücklicherweise fand ich dann doch noch einen Stoffdealer, welcher mir das letzte Stück von diesem begehrten Stöffchen verkaufte.
Dazu ein braunes Lederimitat und weiße, kräftige Kordel und ab damit in die Werkstatt.
Gefüttert habe ich ihn mit einem weißen Baumwollstoff. Eine Innentasche erleichtert die Suche nach Schlüssel, Geldbörse, Handy und dergleichen.





Zusammen mit einer Prise Liebe schickte ich ihn auf Reise.






Zu wissen, dass sich jemand auf etwas ganz arg freut, ist ein unglaublich schönes Gefühl, was einen wiederum selber glücklich macht.


In diesem Sinne...

Macht´s euch und anderen fein!



Liebe Grüße von Heike












Donnerstag, 29. März 2018

Eine nette Bekanntschaft gemacht



Vor einiger Zeit lernte ich Frau Yoko kennen. 






Frau Yoko ist ein echtes Wohlfühlteil. Diese schlichte, kurz geschnittene Tunika mit lockeren, halblangen Ärmeln hat das Zeug zum Evergreen. Die tiefe Kellerfalte unterhalb der Rückenpasse ist zeitlos schön und gibt einen Hauch lässiger Weite. Der Ausschnitt lässt sich mit oder ohne Beleg verarbeiten, so entscheidest du je nach Material über den Look deiner FRAU YOKO.

So wird diese Tunika von Makerist beschrieben.






Ich muss sagen, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dass ihr noch ein paar Möglichkeiten habt, diesen Schnitt auch leicht abzuwandeln.

So verlängerte ich den Saum von der Seitennaht nach hinten verlaufend um vier Zentimeter und versah die Ärmel mit Volants.






Zum Einsatz kam ein herrlich leichter Stoff, welcher sich noch in meinem Fundus befand. Leider habe ich mir die Zusammensetzung nicht notiert, aber Hauptsache, er fühlt sich gut an.

Alle Teile fügten sich prima aneinander. Das war bestimmt nicht die letzte Tunika dieser Art.

Inzwischen kann ich es gar nicht mehr erwarten, in diese leichten Teile schlüpfen zu dürfen.
Geht euch das auch so?


Bevor ich mich nun den letzten kleinen Vorbereitungen für das Osterfest widme, möchte ich 
 euch allen von Herzen erholsame Feiertage wünschen.
Genießt die schönen Momente im Kreise eurer Lieblingsmenschen, ein leckeres Essen, auch ein paar Schokoladeneier ;-) und nehmt euch Zeit für die Muse.

In diesem Sinne:

Macht´s euch fein!






Herzliche Grüße von Heike





verlinkt mit RUMS und Freutag






Dienstag, 20. März 2018

Die Hasen sind los




Vermutlich noch von dem Besuch im LEVI STRAUSS MUSEUM inspiriert, kam ich spontan auf die Idee ein paar Hasen aus Jeansresten anzufertigen.






Gedacht, getan...

Schablone ausschneiden,
auf die links auf links liegenden Stoffteile stecken,
mit kleinem Stich drum herum nähen,
die Naht zurück schneiden,









Ohren und Kopf mit Füllwatte ausstopfen,
mit Schleifchen versehen,
über einen Eierbecher stülpen,
fertig.

Ein kleines Herzchen an der Schleife würde mir noch gut gefallen, aber die sind mir leider ausgegangen.

Entstanden ist ein kleines Empfangskomitee für den Frühling.
Mal sehen, ob es hilft. ;-)






Eine weitere hübsche Hasenvariante findet ihr  HIER.



Kreative Grüße von Heike










Samstag, 10. März 2018

Von der Arbeitskluft zum Kultstück




Stoff: DENIM
Farbe: BLAU
Besondere Kennzeichen: FÜNF TASCHEN und KUPFERNIETEN
Alter: 165 JAHRE
Name: BLUEJEANS

Das ist der Steckbrief von einem bis heute beliebten Hosenmodell, der Levis-Jeans.







Erfunden hat diese der Oberfranke, Löb Strauss, besser bekannt als Levi Strauss, geboren 1829 in Buttenheim, einem Markt im Süden des Landkreises Bamberg.






Sein Vater betrieb wie viele fränkische Landjuden einen Hausierhandel mit Tuch und Kurzwaren, welcher jedoch nur das Nötigste für die neunköpfige Familie abwarf.






Im Jahre 1846 verstarb sein Vater, Hirsch Strauss, nach längerer Krankheit an Tuberkulose.
Dadurch geriet die Familie in finanzielle Schwierigkeiten. Mutter Rebecca entschied sich daraufhin mit den drei jüngsten Kindern nach Amerika auszuwandern.
Die beiden älteren Söhne hatten sich bereits einige Jahre früher dort nieder gelassen und einen Textilgroßhandel gegründet.
Zunächst ließen sie sich in New York nieder.






Doch bald erreichte sie die Nachricht von ersten Goldfunden an der Ostküste, worauf sich Levi entschloss, sein Glück in Kalifornien zu versuchen.






Dort angekommen, gründete auch er einen Großhandel für Stoffe und Kurzwaren.
Im Angebot hatte er jedoch auch alles, was all die Goldgräber und Minenarbeiter sonst noch so benötigten: Zahnbürsten, Hosenträger, Ausgehkleider und natürlich Knöpfe.
Da Levi auch als Hausierer unterwegs war, hatte er Zeltplanen, Stoffballen und Nähutensilien dabei.
Bald stellte er fest, dass die Goldgräber besonders strapazierfähige Hosen benötigten.

Er fertigte Hosen aus Segeltuch, welche jedoch bald wieder aus dem Sortiment genommen wurden, weil die Hosentaschen nichts aushielten. 
Der aus Riga stammende Schneider, Jacob Davis, kam auf die Idee, die Hosentaschen mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken.






Weil Davis aber für das Patent das Geld fehlte, wandte er sich an Levi, welcher ihm die Stoffe lieferte. 
Dieser zeigte sich sofort interessiert und so meldeten sie gemeinsam das Patent an.

Genial, denn damit stießen sie quasi selbst auf eine Art Goldader.









Denim ist die amerikanische verkürzte Form der französischen Bezeichnung Serge de Nimes (Gewebe aus Nimes). In der südfranzösischen Stadt wurde vor vielen Jahrzehnten ein sehr robuster Stoff aus Baumwolle und Hanf in Köperbindung gewebt, welcher bis heute in der Herstellung der Jeans verwendet wird.






Die Bezeichnung 501 entstand übrigens ganz unspektakulär aus der Seriennummer des ersten in Produktion gehenden Hosenmodells des Jeanserfinders Levi Strauss.






Die Nachfrage nach den vernieteten Hosen war riesig und die Firma wuchs und wuchs.






Im Jahre 1902 verstarb Levi unerwartet in seinem Haus in San Franzisko. 
Die Firma `Levis Strauss & Company´ hinterließ er seinen vier Neffen, da er selbst keine Kinder hatte.



Was für eine Erfolgsgeschichte...

Zunächst als Arbeitshose konzipiert, entwickelte sich die Jeans zur meistgetragenen Hose weltweit.


So robust wie zu Goldgräberzeiten sind die Jeans heute nicht mehr, aber an Beliebtheit haben diese kein bisschen verloren. 
Im Gegenteil, die Jeans, als Modestück betrachtet, gilt als unsterblich.


Das Geburtshaus von Levi in der Marktstrasse in Buttenheim  wurde bereits 1687 errichtet.
Seit dem Jahr 2000 beherbergt das kleine Fachwerkhaus mit den blauen Fensterläden das
LEVI STRAUSS MUSEUM.






Solltet ihr einmal die Möglichkeit haben, an dieser kleinen Gemeinde vorbei zukommen, dann lasst euch den Besuch nicht entgehen! 

Die Goldgräberstimmung überträgt sich. ;-)

Wie es die Jeans später nach Deutschland geschafft hat, erfahrt ihr HIER.


Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von Heike




verlinkt mit Samstagsplausch und Montagsfreuden





Sonntag, 25. Februar 2018

Ein Sonntagsspaziergang




Ursprünglich wollte ich nur zum Bäcker fahren, doch dieser Himmel...

Er strahlte im schönsten Blau und die Sonne kitzelte auf der Haut.

Da es ohnehin noch sehr früh war, machte ich einen kleinen Umweg und unternahm einen Spaziergang durch das benachbarte hübsche Bietigheim-Bissingen.






Durch den Bürgergarten Richtung Viadukt...






Die Springbrunnen halten noch ihren Winterschlaf.










Anschließend durch das schöne Stadttour in die Altstadt...






vorbei am alten Rathaus...






zum Hornmoldhaus, in dem das Stadtmuseum untergebracht ist.






Die aktuelle Ausstellung wirft die Frage auf:






Natürlich!






Über´s Hexenwegle zum alten Backhaus...









vorbei an kleinen Oasen...






über den Metter...









zurück zum Ausgangspunkt.

Das war ein wohltuender Rundgang.

Ach, man sollte öfters mal vom Weg abkommen.


In diesem Sinne:

Macht´s euch fein!


Liebe Grüße von Heike




verlinkt mit Samstagsplausch